Tach NRW

August 30, 2008

Heute abend wird im Congo gelesen. 20.00 Uhr. Texte sind fertig. Wie immer auf den letzten Drücker. Dabei hatte ich mir im Urlaub vorgenommen, vorzuarbeiten. Damit ich dann immer nur aus dem reichlichen Fundus wahllos ein paar Zettel hervorziehen kann. Aber wie das halt immer so geht. Im Fundus sind zwei Texte zum NRW-Tag, die ich aber auch für andere Termine nutzen kann und ein weiteres Congo-Gespräch. Aber wir sind ja heute abend zu viert, da wird es an Texten nicht mangeln.

Bis gleich, ich freu mich…


NRW-Tag News

August 29, 2008

Peter Grabowski kann doch mitlesen, wie er mir heute am Telefon versicherte. Also lesen wir zu viert. Am Samstag um 20.00 Uhr. Doch vor der Kür hat der Achim vom Congo das Kurzprogramm gesetzt, am Samstag um 15.30 Uhr. Das bestreiten wohl Stefan und ich alleine. Interviewt werden sollen wir auch noch. Auf der großen Bühne in der Luisenstraße. Vor all den NRW-Tag-Leuten. Hui! Am Sonntag folgt dann die Pflicht beim Cross Triathlon, was für ein Wochenende! Ich bin jetzt schon ganz erschöpft.

Jetzt geh´ ich aber erst mal ins Rex zu Peter Licht seiner Radio Lesung.


Alles anders

August 27, 2008

Am Samstagabend (20.00 Uhr im Café du Congo) wird als Gastleser Michael Kenda mit von der Partie sein. Peter Grabowski, den wir auch eingeladen haben, hat leider abgesagt (so langsam machen wir uns richtig Sorgen um Marek). Ich bin mal gespannt, ob sich zur NRW-Geburtslesung überhaupt jemand ins Congo verirrt. Alles ist anders als sonst. Samstag statt Montag, gutes Wetter, 20 statt 21 Uhr, die Anlage bringen wir schon morgen ins Congo und und und. Dazu machen wir auf der Bühne in der Luisenstraße so um 15.00 Uhr eine Kurzpräsentation. Wir sollen a) erklären, was wir so machen („Äh, wir lesen so Texte vor…“) und b) einen Appetizer (Appetithäppchen) darbieten („Der gespielte Witz?“). Zu der Zeit sind in der Luisenstraße ja wahrscheinlich diese Massen von NRW-Tag-Touristen versammelt. Naja, zumindest die, die es am Laurentiusplatz vorbei geschafft haben.

Auch meine Vorbereitung für den Triathlon ist in vollem Gange. Die Dopingmittel für die 23km Radstrecke habe ich heute bei einem spanischen befreundeten Arzt abgeholt: Eigen-Epo und Fremd-Urin, von Chico leih´ ich mir noch das Asthmaspray!


Kritzel-Ei 29

August 24, 2008

Für Frank:


Dicke Hose…

August 23, 2008

War doch eigentlich ein schöner Abend gestern, unterm Congosegel. So langsam gewöhne ich mich auch an das Protestkölsch (seit Rauchverbot herrscht, trinke ich nur noch Kölsch, so!). Themen: Der Ellermann-Prozess um die aufklapp- und abwaschbare Frischfikadelle, das singende Navi, die Seeling-Problematik und nicht zuletzt der bergische Cross Triathlon, an dem wir drei teilnehmen. Wen interessiert denn noch Peking? Wie wird Malte seine 700 (in Worten: Siebenhundert!) Meter Schwimstrecke taktisch angehen anlegen? Wird er nicht atmen? Macht er toter Mann und hofft auf die Ausgleichsströmung? Werden die Kampfrichter jene 200 Meter, die er früher irgendwann geschwommen ist, anrechnen, so dass er nur noch 500 schwimmen muss?

Schön war auch die Unterbrechung durch einen jungen Mann, O-Ton:

„Darf ich Euch mal eine Frage stellen?“

„Ja, eine ist ok.“

„Was haben wir denn für einen Tag?“

„Freitag.“

„Oh, da bin ich aber froh, ich komm nämlich gerade aus Hamburg und bin Germanistikstudent.“

Da war natürlich die Verwirrung, warum ein gepflegter und nüchtern wirkender Jüngling nicht weiß, was für ein Tag ist, aufgeklärt, Jetlag und Grundstudium, da kann man schonmal mit den Tagen durcheinander geraten. Wochentage stehen ja bekanntlich erst im Hauptstudium im Curriculum im Lehrplan und der anstehende NRW-Tag zum Beispiel dauert sowieso 72 Stunden. Da empfindet ein sensibler, weitgereister angehender Akademiker natürlich plötzlich eine ähnlich schlimme Datumskonfusion wie sie die Menschheit zuletzt vielleicht nur in der Zeit der Inter gravissimas durchleben musste.

Dass Stefan und ich dann noch ins Katzenklo gedackelt gewankt gegangen sind, war allerdings eine Schnapsidee. Ich war, geschätzt, vor sieben (7) Jahren zum letzten Mal dort, wenn man diverse Luisenfest-Pinkelbesuche nicht mitzählt. In meinem Leben bin ich, geschätzt, vier mal aus einer Kneipe geflogen. Und jedes Mal aussem Katzengold. Irgendwie heizt dieser Laden meine dunkle Seite an, statt dem netten iSi Jekyll tritt iSi Hyde durch die Tür. Oder jahrelange Erfahrung als misanthropischer Blockwart ist Einstellungsvoraussetzung bei den Tresenkräften, auch möglich. Muss ich mal googeln, dann gibt´s doch bestimmt ´n Forum von Betroffenen und Angehörigen. Oder ich mach eins auf, ha! Nun, heuer macht das Katzengold mit seinem Großraum-Raucherbereich auf ganz dicke Hose (Wortspiel für Insider des gestrigen Abends, haha). Sieht aber immer noch aus wie eine Bahnhofswartehalle, die es mit dem Flair eines aufgewärmten Schwartemagens locker aufnehmen kann, oder mein ich Panhas?

Nein, ich schreibe jetzt nicht, was noch passiert ist, ich erinnere mich auch an gar nichts mehr, ich schwör.

Tschüss, euer iSi Jekyll


Schatten

August 22, 2008

Große Ereignisse werfen ja ihre Schatten voraus, wird gesagt. Wieso eigentlich? Weil große Ereignisse einem immer im Licht stehen. Hä? Egal! Wir lesen am NRW-Tag im Café du Congo außer der Reihe am Samtag, dem 30. August um 20.00 Uhr! Bitte vormerken!


Wieder was gelernt…

August 17, 2008

Wie nennen die Ruderer ihr Metier?

„Männerriemenbereich“