Kritzel-Ei 43

November 30, 2008


Schadenfreude III

November 25, 2008

Schön war´s gestern, mit der Schadenfreude. Stefan hat seine Eignung für den Job in einer Schadensabteilung einer großen Versicherung unter Beweis gestellt. Ich habe mich in die Herzen der Frauen gelesen und Malte… Ja, Malte. Der saß versunken vor seinem Weißwursteintopf mit Mettwürfeln. Aber statt zu essen, fuchtelte er nur mit seinem tragbaren Telefon herum. Frage: „Was machst´en da?“

schadenfreude1

„Hä?“

„Watt du da machst?“

schadenfreude2

„Och, nur Weißwursteintopf mit Mettwürfel per Bluetooth.“

„Ach so.“

Ansonsten auch von dieser Stelle noch mal 1000 Dank an Rüdiger für die DKP („Der kleine Preis“)-DVD! Ist ja schon fast wie Weihnachten :))


Schadenfreude II

November 24, 2008

Heute ist Congolesen. 21.00 Uhr, Café du Congo. Ohne Gastleser. Zumindest keiner, von dem ich weiß. Texte habe ich fertig, hat ja doch noch geschneit. Bis gleich!


Schadenfreude

November 23, 2008

Montag, also morgen, ist Congolesen. Bis Freitag hatte ich noch keinen Text fertig. Egal, so dachte ich, hatten die Wetterfrösche doch fürs Wochenende den Schneegau vorhergesagt. Da, so dachte ich, kannste, wennste eingeschneit bist, Samstag und Sonntag in aller Ruhe schreiben. Schön, mit einem Tässchen heißem Grog, in eine grobe Wolldecke eingemummelt, einen Text schreiben, eine rauchen, aussem Fenster gucken, Schneechaos von drinnen genießen. Diejenigen mitleidig angucken, die sich am Wochenende draußen durch meterhohen Schnee quälen, schadenfroh denen winken, die steckenbleiben, dann wieder ´n Text schreiben und so weiter. Und wat war? Diese Wetterpropheten! Wenig Schnee war. Ergo kein Grog, keine Decke, kein Mitleid, stattdessen am Samstagabend ´n paar Bierchen auf einer Ausstellungseröffnung geschlabbert und heute lange geschlafen. Tja, dann muss ich wohl jetzt Texte schreiben.


Kritzel-Ei 42

November 23, 2008


Lieber WZ-Veranstaltungskalender,…

November 22, 2008

wieviel Exil-Congolesen und Afrikainteressierte lesen wohl deinen WZ-Online-Veranstaltungskalender? Vielleicht dürfen wir das am Montag herausfinden, wenn ein eindeutig anderes Publikum als sonst mit eindeutig anderer Erwartungshaltung als sonst auf uns wartet. Warum? Nun, ich habe letzten Monat mal ganz vorbildlich unseren Montagstermin mit genauer Erklärung an Zeitungen und Veranstaltungskalender verschickt, damit wir mit unserer Lesung dort auch vertreten sind. Geschickt habe ich das hier

Name der Veranstaltung: Congolesen
Veranstaltungsart: Lesung
Adresse: Café du Congo, Luisenstraße 118, Telefon 31 62 13, Elberfeld
Termin: Montag, 24. November, 21 Uhr
Eintritt frei

Gut, ich habe das Motto weggelassen. Aber was finde ich heute dann im Online-Veranstaltungskalender der WZ?

— Exkurs: muss man ja mal nachgucken, ob sich die Mühe lohnt, die das Schicken macht. Wahrscheinlich schaut sonst keiner in diesen Online-Veranstaltungskalender, nur Leute, die was dahingeschickt haben und die ignorieren alle Infos bis auf ihren Eintrag und fangen an zu meckern. Exkursende —
Ich lese also das hier:
(Quelle: http://www.wz-wuppertal.de/?redid=155453)

Congolesen-Treffen? Wie kommen die da drauf? Sowas habe ich nie im Leben geschrieben. Ist das journalistische Freiheit oder das Gegenteil davon? Liebe WZ, wir sind das Congolesen, nicht die oder irgendwelche Congolesen. Aber ich will ja gar nicht meckern, das entspricht nicht im Mindestem meinem Naturell. Immerhin, sind wir unter der Rubrik „Bildung“ zu finden, das kann schon mal so bleiben. Datum, Ort und Uhrzeit stimmen auch. Der Rest findet sich, dachte ich und suchte unseren Dezembertermin, den ich ja auch mitgeschickt hatte. Und was finde ich da?

Wieso denn jetzt auf einmal unter der Rubrik „Freizeit?“, vielleicht weil am 31.12. die Bildung ruht? Auch die Unterrubrik wechselt von „Vortrag/Lesung“ zu „dies und das“. Gut, dass ich nicht alle Termine fürs nächste Jahr mitgeschickt habe…


Kritzel-Ei 41

November 16, 2008


Knappsack?

November 9, 2008

Is ja nicht so, als würde ich mich nicht vorbereiten fürs Congolesen. Unser nächstes Thema ist „Schadenfreude“. Übrigens eins der wenigen deutschen Worte, die es in den Gebrauch der englischen Sprache geschafft haben, wie ich einem Artikel der New York Times, der sich den Fragen widmet, ob Schadenfreude heute häufiger auftritt als früher und was Psychologen dazu sagen, entnehmen durfte. Darin ist der folgende gute alte Schadensfreudenjoke zu finden:

Two men are walking in the woods when they come across a bear. The first man reaches into his knapsack and pulls out a pair of sneakers. “Why are you putting on sneakers?“ the second man asks. “You can’t outrun a bear.“
“I don’t have to outrun the bear,“ the first answers, “I just have to outrun you.“

Ich sach nur Knappsack! Nicht Eastpak oder Backpackers oder so, nene! Gute alte Witze nutzen noch so schöne Worte wie Knappsack! Natürlich! Wer jetzt des Englischen nicht so mächtig ist, für den füge ich hier noch schnell die Googlesprachtoolübersetzung hinzu.

Zwei Männer sind zu Fuß auf Holzwegen, wenn sie überkreuz mit Bär. Der erste Mann erreicht seinen Rucksack und zieht ein Paar Snickers. “Warum sind Sie setzen auf Snickers“ Der zweite Mann fragt. “Sie können nicht Auslauf ein Bär.“
“Ich habe nicht zu Auslauf der Bär,“ die erste Antworten, “ich habe nur noch aus Lauf Sie.‘

Kritzel-Ei 40

November 9, 2008


Bombaygesicht

November 7, 2008

Viel Spaß gestern bei Horst Evers im Rex gehabt. Ich hatte Stefan die Karte zu meinem Geburtstag geschenkt und Chico auch eingeladen. Chico ist zwar im ersten Teil kurz weggenickt, aber das wird der gute Horst ihm nicht übel nehmen. Muss er ja auch gar nicht erfahren, wenn´s ihm keiner sagt. Ich glaube, Chico war müde wegen der vergangenen US-Wahl. Die Schlacht um Ohio zum Beispiel. Sowas ist ja so aufregend, da kann man anschließend nicht einfach schlafen gehen. Muss man zur Beruhigung besser noch´n Luis-de-Funes-Film gucken. Ein Bob-Ross-Video wäre natürlich besser und noch beruhigender gewesen. In der Pause war Chico dafür hellwach und erzählte uns seinen Traum, den ich hier nicht im Mindesten wiedergeben kann. Barack Obama bin Laden tauchte auf und eine ehemalige Schönheit mit jetzigem Bombaygesicht, man müsste dabei gewesen sein. Nicht vorenthalten will ich dagegen, dass uns auf dem Rückweg zum Congo der Halbmond so schön wie selten über der Luisenstraße heimleuchtete.