Platzangst oder im Frühsommer tanzen´se doch alle

Januar 15, 2010

Es lag wahrscheinlich an der weitverbreiteten Platzangst, dass das Café du Congo gestern gut gefüllt war, der nahe gelegene Laurentiusplatz dagegen leer. Das ist natürlich eine falsche Metapher, wie ich aber erst gestern gelernt habe. Bisher dachte ich doch auch ganz umgangssprachlich, dass Platzangst die Angst vor engen Räumen beschreibt. Wissenschaftlich ist aber genau das Gegenteil gemeint, nämlich die Angst vor weiten Räumen. Aber so kann ich mich irren, bin eben kein Wissenschaftler nich. Außerdem wurde die ganze Zeit während Stefan und ich über Platzangst (die ja bekanntlich ihren Ursprung im Urknall hat) sinnierten auf dem Tresen des Café du Congos getanzt. An einem Donnerstag nachmittag! Aber das darf natürlich keine Entschuldigung für falsche Metaphern sein.


So wird das erste Zehnerjahr in Wuppertal und der Welt ohne Congolesen

Januar 11, 2010

Auf vielfachen mehrfachen dreifachen Wunsch gibt´s noch einen Nachklapp zur Silvesterlesung. Stefan und ich haben (auch in guter alter Tradition) statt eines Jahresrückblicks eine Vorschau 2010 geschrieben. Thema natürlich: Wie wirds Wuppertal und der Welt 2010  wohl so ergehen, ganz ohne das Congolesen. Ein kleiner, feiner, intimer Blick in eine grimme Zukunft. Jetzt wurde ich gebeten, dieses schonungslose Orakel zwecks monatlicher Überprüfung online zu stellen zu veröffentlichen. Das tue ich hiermit. Wer jetzt noch nie beim Congolesen war, und uns drei und die Gastleser nicht kennt, und überhaupt auch nicht im Café du Congo jemals gewesen ist, geschweige denn in Wuppertal, der kann sich das PDF eigentlich sparen oder der liest nur die Abteilung „Welt“. Zum Text geht´s hier lang, bitte: So wird 2010 ohne Congolesen


Liebes Ordnungsamt,…

Dezember 2, 2009

am Montagabend, dem 30.11.2009 verlief die Kneipenlesung „Congolesen“ im Café du Congo, Lusienstr.118, 42103 Wuppertal ganz nach deinen Vorgaben. Ehrlich. Im Nichtraucherraum wurde gelesen, aber nicht geraucht. Kannste alle fragen, die da waren. Stefan hats zwischendurch nicht ausgehalten, aber ganz Vorbild, das er ist, ist er während der Lesung rausgegangen eine rauchen, also als er gerade nicht dran war mit lesen natürlich. Aber Malte hat nicht geraucht, weder beim Lesen noch dazwischen, Jutta nicht und – jetzt kommts, das glaubts du nicht – ich auch nicht! Nicht, nicht, nicht, immer nicht. Wir haben das Nichtraucherschutzgesetz eingehalten bzw. ausgehalten, aus meiner Sicht. Gut, dass Peter Grabowski unangemeldet auch als Gastleser antanzte, das hatten wir dir nicht vorher angezeigt, aber ich schwöre, er hat vorher nicht Bescheid gesagt, deshalb ist er nicht auf dem Anmeldeformular eingetragen gewesen! Bevor du fragst: geraucht hat er nicht! Da hab ich aufgepasst. „Peter!“ hab ich immer von hinten gezischelt, auch als er gelesen hat, „Peter, denk dran! Nicht! Rauchen! Wenn du unbedingt rauchen musst, geh in Gottes Namen raus, aber denk gar nicht mal dran hier im NICHTRAUCHERRAUM des Café du Congo, Luisenstr. 118, 42103 Wuppertal einfach so eine zu pfaffen!“ Und das habe ich durchgezogen, den ganzen Abend und dabei immer so böse nichtraucherisch geguckt! Du wärst stolz auf mich gewesen, liebes Ordnungsamt! Schade, dass du selbst nicht vorbeigekommen bist, zur Lesung, es war nämlich richtig gut. Aber vielleicht kommst du ja mal am 31.12.2009 um 14.00 Uhr vorbei, da lesen wir nämlich das nächste Mal. Brauchst auch keinen Platz reservieren, liebes Ordnungsamt, für dich finden wir immer noch einen Platz!

iSi


Schnüffler, Spitzel und Spione

November 30, 2009

Heute ist Congolesen. Um 21.00 Uhr. Im Café du Congo. Motto: Schnüffler, Spitzel und Spione. Außerdem ist es der Tag nach dem ersten Advent. Das steht in keinem Zusammenhang, aber gestern habe ich meinen ersten Glühwein für diesen Herbst getrunken. Musste ich auch, weil ich noch keine Texte habe. Bis gleich!


Noch vier Tage…

November 26, 2009

Dann isses wieder soweit. Congolesen.


Deckel rund… T-Mann gesund?

November 7, 2009

Der Deckel am Donnerstag war mal wieder richtig rund!

Aber Themawechsel, Geld macht sowieso nicht glücklich, Rechnungen erst recht mal gar nicht. Umzüge sind auch eher im Glücksminusbereich anzusiedeln, aber so langsam lichtet sich mein Umzugschaos. Heute (nur elf Tage nach dem vereinbarten Termin) war auch schon der Mann von der Telekomm da. Der lässt mich ins Internet, leitungsmäßig. Aber irgendwie is was verschaltet. Nicht bei mir und auch nicht im Keller und auch nicht draußen, sondern in seinem Büro! Jetzt muss er natürlich nochmal ins Büro und umschalten. Na, da hätten se doch direkt im Büro bleiben können, sage ich. Nee, sagt er, das kann man vorher nie wissen. Die Leuten stellen sich das immer so einfach vor, dabei ist das alles ganz schön kompliziert  und die Details will doch sowieso keiner wissen, alle wollen nur telefonieren, faxen, internetzen, aber wo man überall umschalten könnte, das will doch keiner wissen! Stimmt, sage ich, das will ich nicht wissen. Er verspricht: Gleich im Büro, nach dem Umschalten, da geht´s dann, ganz sicher, dauert auch nur ´ne Viertelstunde, bis ins Büro. Das ist jetzt ungefähr zwei Stunden her.  Hoffentlich ist dem T-Mann auf dem Weg zu seinem Umschaltbüro nichts passiert!


Tresentrauma

Oktober 25, 2009

Morgen, Montag, ist Congolesen. Um 21.00 Uhr, nach der Zeitumstellung. Wer seine Uhr noch nicht umgestellt hat, kommt um 22.00 Uhr. Hoffentlich habe ich das jetzt richtig erklärt… Nicht, dass wir alle zu unterschiedlichen Zeiten im Café du Congo auftauchen. Thema heute „Tresentrauma“. Also, wenn´s im Moment nach mir ginge, wäre Renovierungs- und Umzugstrauma passender. Dreimal Umziehen ist ja bekanntlich wie ein Mal abgebrannt. Da ich an die neun Mal umgezogen bin, bin ich also schon dreimal abgebrannt. Das ist bitter. So ganz verstehe ich den Spruch aber nicht, ist damit gemeint, dass ein Umzug viel Geld kostet oder dass man bei jedem Unzug Sachen wegschmeißt und immer weniger hat? Wenn das letzte zutrifft, müsste ich ja nur renovieren und säße dann in einer leeren Hütte… Huch!

Aber abgebrannt ist natürlich nur metaphorisch gemeint. Denn im Wirklichkeit ist ein dreimaliger Wohnungswechsel keineswegs mit dem plötzlichen, unerwarteten und furchtbaren Schicksal eines Hausbrands zu vergleichen. Wer packt schon alles vorher in Kisten, bevor er das Haus abbrennt zum Beispiel. Und eine neue Wohnung ist dann meist auch nicht so schnell zur Hand.
Egal, es gibt auf jeden Fall Schöneres als einen Umzug. Bis heute bin ich aber aus besagten Grunde nicht zum Texten gekommen, also erwartet mich eine Nachtschicht.

Naja, einen Text habe ich doch schon (fast) fertig, allerdings von einer klassischen Vorlage abgepinnt. Aber nur aus ehrenvollen Gründen, natürlich! Gestern feierte das Café du Congo die dritte Wiederkehr seiner Neueröffnung und zu dieser Zeit habe ich immer einen Text vorgelesen, in dem der Wirt Achim eine Rolle spielt. Und den Text habe ich eben schon (fast) fertig. Mehr aber noch nicht. Malte und Stefan schreiben ja sowieso immer am Tag der Lesung mal eben so locker aus dem Handgelenk, sind das Tagesaktuelle eben beruflich gewohnt. Bewundernswert.

Bis gleich!


Tresenritter Nachklapp

September 29, 2009

Se igel häs ländit oder anders gesagt: Eine wunderschöne Rückkehr wars gestern, mit kleinem Besteck. Ausgepackt wurden: Stimmen zur Wahl, Alltagsprobleme mit Oberbarmern und Dixieklos, Laserschwerter, Tagebuchauszüge, jede Menge Zukünftiges, Büro- und Tresenrüstungen, Ratschläge für angehende Autoren, eine vergessen geglaubte Biologielehrerin, garstige Emails und noch so einiges. Zum Schluss gab´s auch noch eine Signierstunde. Bitteschön. Dankeschön. Nächster Termin: 26. Oktober, Motto: „Tresentrauma“.


Die Rückkehr der Tresenritter

September 28, 2009

Heute im Café du Congo um 21.00 Uhr: Das Ende unserer Sommerpause unter dem Titel „Die Rückkehr der Tresenritter“. Wie immer weiss der eine nicht was der andere liest, deshalb kann ich vorab keine Themen verraten. Ob die Wahl vorkommt? Keine Ahnung. Ist ja so eine Sache mit der Tagespolitik. Jedenfalls wird Jutta Koster mitlesen. Ob sie aber wieder ihren Kontrabass mitbringt, weiss ich auch nicht. Eigentlich weiss ich wie immer gar nichts, was ja letztendlich auch für mich den Reiz des Abends ausmacht. Ach halt, eins weiss ich doch, nein eigentlich mehr. Ich weiß natürlich was ich lesen werde und dass ich nur kleines Besteck mitbringen muss. Also, das sagt man so. Gemeint ist die Anlage. Ich brauche nur Mikro und Mixer mitbringen. Boxen bleiben zuhause. Aber das wird man dann ja sehen hören. Bis gleich!


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Juli 24, 2009

Da müh´ ich mich hier jede Woche mit den Cartoons ab und was finde ich Jahre später durch Zufall raus? Das wahre Zeichentalent von uns dreien ist eindeutig Stefan! Von ihm stammt die folgende Zeichnung, gestern mal eben so zwischen zwei Bieren aus der Hand gezaubert. Toll! Frage ist aber: Was wird hier dargestellt?