Sport im Mai

Während Malte Snooker in der Arbeiterstadt Sheffield guckt und Stefan übers Wasser zur Proletarierinsel Juist schippert, habe ich in nichts nachgestanden und passend zum Tag der Arbeit dem Bundesligaabstiegskampf im Ruhrgebiet beigewohnt, wo Fußball ja bekanntlich auch überwiegend schwere Maloche ist. Wenn die Schweinegrippe weiter dermaßen grassiert und galoppiert, sind solche Menschenaufläufe ja bald Geschichte und man kann Fußball nur noch via Fernsehen verfolgen. In diesem Sinne habe ich also eine der wenigen letzten Chancen auf Live-Fußball genutzt. In der Tat dauerte das Pinkeln in der Halbzeitpause mindestens doppelt so lang, weil – völlig untypisch – fast jeder hinterher noch die Hände gewaschen hat, „von wegen die Schweinepest, verstehse? Is besser!“ Gab aber noch einen zweiten Grund für die Fahrt zum „Rewirpowerstadion“: Mit von der Partie war ein nach eigener Aussage echtes „Bochumer“ Mädel, das aber noch nie beim VFL war. Leider war ihr zur Premiere kein Sieg vergönnt…

2 Responses to Sport im Mai

  1. choci sagt:

    warum ist denn der bursche hinten scharf und du so unscharf? ist das das bochumer mädl?

  2. isi sagt:

    Antwort zu Frage 2: Ich glaube, das ist ein Bochumer Junge. Ich kenne den nicht und heutzutage kann man sich da nicht sicher sein. Das Mädel ist nur hinter meiner Erscheinung zu erahnen.
    Antwort zu Frage 1 (Die technische Frage): Ich hatte leider meine Kamera nicht auf „Automatisch iSi scharf stellen“ (Option eins) eingestellt, sondern auf „Facebook“ (Option zweiundzwanzig), ich Trottel!

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