Kritzel-Ei 11

April 13, 2008


Fragen über Fragen

April 7, 2008

Was von diesem Wochenende blieb: Fragen, die ich mir bisher noch nie gestellt habe, zum Beispiel:

Neben welchen Söhnen berühmter Väter (naja, berühmt ist relativ, sagen wir mal, mindestens eine Straße muss nach dem Vater benannt sein) bin ich schon während einer Autofahrt vor Langeweile eingeschlafen?

Wie hieß nochmal der zweite Hit von Harpo?

Liegt nicht schon seit 20 Jahren ein Fluch über dem Caféhaus?

Wo habe ich meine Liste mit dem Titel „In den Wahnsinn getrieben“ hinversteckt und welchen Namen habe ich zuletzt abgehakt?

tbc…


Kritzel Ei 10

April 6, 2008


Wiedereröffnung

April 3, 2008

Mancher wünscht sich die Mauer zurück (Manche sogar oder weil sie die nie „life“ gesehen haben. Ich habe immerhin geraume Zeit mit direktem Blick auf die Mauer gewohnt und zwei- bis dreimal unter Lebensgefahr und Alkoholeinfluss dran uriniert, quasi als Widerstandspissnelke). Mein Opa (Jahrgang 1900) wünschte sich solange ich ihn kannte zwischendurch immer mal wieder den alten Kaiser Wilhelm wieder her.

Es ist ja müßig, darüber zu diskutieren, ob man sowas wirklich meint oder nur sagt, weil Klagen erst menschlich macht oder weil man sich seine Jugend zurückwünscht. Irgendwann erwischt es jeden. Jede Generation wird früher oder später von der rasanten Entwicklung der Weltgeschichte überrollt. Dann schüttelt man den Kopf und paraphrasiert je nach Bedarf die Sätze: „Früher war alles besser!“ – „Das hat´s früher nicht gegeben!“ „Wir sind auch ohne den ganzen Schnickschnack groß geworden!“ „Und das nennt sich jetzt modern!“

Was wünsche ich mir eigentlich zurück? Die D-Mark? 120ziger Chrom-Kassetten? Video 2000?Atari? Amiga? Meine Laktatwerte von 1985? Den Pommes-Automaten auffem Werth? Die Graupensuppe von meiner Omma? Keine Ahnung!

Aber manchmal kommt was wieder. Kennt man ja aus der Modebranche. Die haben das Kopieren ja eigentlich erfunden, nennen das aber Design. Bevor ich aber vom Hölzchen aufs Stöckchen komme, hier das Hölzchen, des Pudels Kern: Das Caféhaus macht wieder auf. Und oft schon habe ich gesagt: „Ich will das/mein Caféhaus wieder haben!“ Aber wenn die (ihr wisst schon wer) jetzt die Mauer wieder aufbauen würden, die DDR wär doch auch nicht mehr das, was sie damals war, oder?

Ich geh´ aber trotzdem morgen zur Wiedereröffnung. In die DDR würde ich bei einer Wiedereröffnung übrigens auch nochmal fahren und ein paar Bücher kaufen.


Doch nochmal Frühling…

April 2, 2008

Chico hat Bilder gemacht! Unsere ersten Congobilder. Hier ein kleiner Auszug:

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Stefan

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Malte

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iSi

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Michael

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tf_alle_alle.jpg


Das war´s dann mit Frühling…

April 2, 2008

Schön ist sie gewesen, unsere Frühlingslesung. Spaß gab´s jede Menge. Jetzt darf der Frühling kommen… Danke nochmal an Michael Kenda, der mit drei Texten antrat (zwei davon sogar extra für uns und zum Motto geschrieben!). Für den Gastleser ist das erste Mal ja nicht so ganz einfach. Die Leute wissen mittlerweile, wo sie bei uns dreien dran sind. Und dann steht auf einmal jemand anderes da. Was dann für gruppendynamische Prozesse ablaufen! Hui! Da macht man sich keine Vorstellung von! Ich sag nur: Ein Autogramm musste er schreiben! Das hört sich jetzt vielleicht wenig an, aber ich muss in meiner bekannten schonungslosen Offenheit sagen: Sowas ist vorher noch nie passiert! Wir hatten zwar mal eine Autogrammanfrage von einem Pförtner, in dessen Arbeitsbereich unser Februarplakat hing, aber direkt nach der Lesung, ne, sowas hatten wir noch nicht. Also: Es hat uns, dem Publikum und ihm gefallen und hat gepasst! Stefan und ich haben ihn direkt für´s nächste Mal wieder eingeladen.

Danke natürlich auch an alle, die da waren und nicht gelesen haben. Das waren übrigens ziemlich viele. Wer nicht alles mitbekommen hat, oder vielleicht sogar gegangen ist, weil es zu voll war, der hat am 20. April im Domhan (20:30 Uhr) ja noch eine Chance, den ein oder anderen Frühlingstext zu hören.
Wer die Trikots vom Gewinnspiel gewonnen hat, habe ich leider nicht mitbekommen. Also, ich hab keins. Die gibt´s auch nur in XL, und weiß trägt doch so auf! Habe aber schon vorgesorgt. Von einem Kollegen leihe ich mir ein rotes England-Trikot aus dem Jahr 1996 (übrigens das Jahr, in dem Deutschland das bisher letzte EM-Spiel gewann) mit Gascoigne-Beflockung. So gewandet mische ich mich dann gern unters Fußballfernsehvolk. Rot steht mir besser als Weiß, sagt meine Typberaterin und außerdem kann ich immer sagen: „Make wat you want, I have gamefree, anyway! Cheers!“