So sieht der Boden unter dem Boden aus. Man könnte meinen, ich hätte schonmal eingezeichnet, wo später die Möbel hinkommen. Als ob ich soviel Möbel besitzen würde! Nein, die Zeichnungen waren schon vorher da. Und wer sich für unerklärliche Phänomene genauso interessiert wie ich, der weiß, womit wir es hier zu tun haben. Geometrische Muster auf Dielenböden auf der ganzen Welt gehören sicherlich zu den unbekanntesten unerklärlichen Phänomenen. Ganz einfach, weil die Dielenböden nicht so schön frei herumliegen wie die Kornfelder, auf denen sich ebenfalls Unerklärliches tut. Ist das nun ein Landeplatz für Außerirdische oder lebe ich auf einer Wasserader?
Auch´n Hobby
November 18, 2009Einmal die Hausfront mit Holz verkleiden, bitteschön. Könnte mein neues Hobby werden. Renovieren macht wirklich Spaß. Also wenn mans richtig macht, so von Grund auf, erstmal den ganzen alten Müll weg und so und wenn man überhaupt eigentlich gar kein Ende sieht, das macht Spaß! Und morgen leg ich mich mit Kissen ins Fenster und guck beim Abtransport zu.
Kleine Eheschließung
November 16, 2009Ab heute besitze ich auch urkundlich das Recht, mich zu sorgen, wieso tut hier nichts zur Sache. Bin also quasi Dangerseeker Gefahrensucher. Alles was mir Sorgen bereiten könnte, wird gnadenlos rausgeschmissen. Den Anfang macht heute die Mikrowelle…

Deckel rund… T-Mann gesund?
November 7, 2009Der Deckel am Donnerstag war mal wieder richtig rund!

Aber Themawechsel, Geld macht sowieso nicht glücklich, Rechnungen erst recht mal gar nicht. Umzüge sind auch eher im Glücksminusbereich anzusiedeln, aber so langsam lichtet sich mein Umzugschaos. Heute (nur elf Tage nach dem vereinbarten Termin) war auch schon der Mann von der Telekomm da. Der lässt mich ins Internet, leitungsmäßig. Aber irgendwie is was verschaltet. Nicht bei mir und auch nicht im Keller und auch nicht draußen, sondern in seinem Büro! Jetzt muss er natürlich nochmal ins Büro und umschalten. Na, da hätten se doch direkt im Büro bleiben können, sage ich. Nee, sagt er, das kann man vorher nie wissen. Die Leuten stellen sich das immer so einfach vor, dabei ist das alles ganz schön kompliziert und die Details will doch sowieso keiner wissen, alle wollen nur telefonieren, faxen, internetzen, aber wo man überall umschalten könnte, das will doch keiner wissen! Stimmt, sage ich, das will ich nicht wissen. Er verspricht: Gleich im Büro, nach dem Umschalten, da geht´s dann, ganz sicher, dauert auch nur ´ne Viertelstunde, bis ins Büro. Das ist jetzt ungefähr zwei Stunden her. Hoffentlich ist dem T-Mann auf dem Weg zu seinem Umschaltbüro nichts passiert!
bin dann mal weg
Oktober 28, 2009Alles steckt in Kisten und Tüten, vorprogrammiertes Chaos, das sich Umzug nennt. Komme zu nix anderem mehr. Deshalb gibt´s den Nachklapp zur Lesung frühestens nach dem Wochenende…
Mach es zu deinem Projekt oder wenn Kühlschränke Pause machen…
Oktober 18, 2009
Das Bild gibt den Stand der Renovierungsarbeit im Großen und Ganzen gut wieder. Am wichtigsten ist nun mal die Versorgung mit gekühltem Bier während der anstrengenden Arbeit. Aber auch in Sachen Congolesen war ich in der zurückliegenden Woche nicht ganz untätig. Zum einen habe ich endlich den Termin für unsere Weihnachtslesung in der Buchhandlung Schöningh vereinbart (18. Dezember), zum anderen eine passende Location Örtlichkeit für das Dezember-Congolesen-Plakatfotoshooting „aufgetan“. Nur Texte für die Oktoberlesung habe ich noch keine geschrieben…
Calamitätengebrause oder Auszeitalarm sind noch keine Modewörter, aber bald…
Oktober 17, 2009Gut, dass mit dem John-Peel-Tag ist schwieriger als ich dachte und damit meine ich nicht, dass ich mich kalendarisch leicht verrechnet habe und schlankerhand den dritten zum zweiten Donnerstag erklärt habe. Sowas kann in Relation gesetzt zum Erdzeitalter auch mir mal passieren, ist aber nicht weiter schlümm schlimm. Nein, schwieriger ist die Abspielsituation der alten Kassetten, die, sagen wir mal, die Zeit nicht ganz ohne Spuren überstanden haben, aber warum sollte es Tonbändern anders ergehen als mir selbst? Kurz, sie leiern und ächzen und krächzen und knarzen. Vielleicht habe ich damals sowas gar nicht gehört und sie haben schon immer so geklungen? Vielleicht hat die Zeit sich aber auch in Form von akutischen Adjuvanzien in die Bänder eingekerbt?
Heute ist auch ein besonderer Tag. Der internationale Tag zur Beseitigung der Armut. Hurra! Morgen ist dann alles Gold und vielleicht ein Tag ohne Nebengeräusche.
Huch
September 26, 2009Merke gerade, dass ich hier ne Woche lang nichts reingeschrieben habe. Könnte ja jetzt sagen, ich war zu beschäftigt. Könnte ich.
Ostsee und Me(h)r
September 10, 2009Jetzt hab ich es doch noch geschafft in Urlaub zu fahren. Mitten rein in die Ostsee. Schöne Grüße von dieser Stelle aus!

Wassertreten ist gut für die Durchblutung, die Nahrungsmittelversorgung in Form von anglophilem Fisch und Pommes gibt mir dagegen sorgt für den Rest:

Trotzdem, was anderes als Wassertreten und lecker Essen mach ich hier nicht, obwohl es ein großes Angebot an Freizeitaktivitäten gibt. Man könnte bei schlechtem Wetter mal ins Sealife schlendern.

Aber wenn ich das Plakat genauer ansehe (und in dem Café, in dem ich gerade in der Sonne sitze, habe ich viel Zeit dazu), will ich dann doch nicht hingehen. Erstens scheint das Zielgruppenalter doch erheblich unter meinem Lebensalter zu liegen, zweitens kriecht der Horror in mir auf, wenn ich mir die Hand des Kindes anschaue, Kind und Hand gehören doch nie und nimmer zusammen.

Ansonsten ist aber alles gold! Bissi Tage!
1000 Gründe
August 24, 2009„Sach ma, seid ihr eigentlich auch auffem Lesefest vertreten?“
„Lesefest, wat denn für´n Lesefest?“
„Na, das hier.“
„Ach so, das. Nee, sin wir nich.“
„Ja, warum denn nich?“
„Uns hat keiner gefragt.“
„Aha.“
„Und wir haben uns nicht gekümmert.“
„Aha.“
„Und Jugendliche und Kinder sind so überhaupt nicht unsere Zielgruppe.“
„Aha.“
„Außerdem ist Stefan noch in Urlaub auf Lesereise.“
„Aha.“
„Und Malte fühlt sich nicht.“
„Aha.“
„Überhaupt, so Großveranstaltungen sind nicht unser Ding.“
„Aha.“
„Und dann ist ja sowieso noch Sommerpause bei uns.“
„Aha. Ja, dann weiß ich ja Bescheid… Tschüß.“
„Genau, Tschüß.“




Verfasst von isi 

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